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Archive for the ‘Geld’ Category

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir sollten heute mal nachdenken, wie wir im 21. Jahrhundert zusammenleben wollen, und da ist meiner Ansicht nach der Gedanke des bedingungslosen Grundeinkommens ein guter Gedanke.

Betrachten wir mal diesen Gedanken näher:

Was bekommen wir?

a.) Zufriedenheit: Weil sich die Leute, die Menschen, ihren Interessen, ihren Fähigkeiten, ihren Talenten widmen.

b.) keine Existenzangst: Nicht so wie jetzt – Arbeiten um zu LEBEN, sondern LEBEN um zu arbeiten, Arbeiten mit Spaß und natürlich nachfolgend Einsparungen im Gesundheitssystem – kein Burn Out mehr, kein Mobbing, oder Berufskrankheiten die wir als solche noch gar nicht erkannt haben.

c.) Bereinigung der Märkte: Die Unternehmen die mit Ihren Mitarbeitern nicht gut umgehen, sie nicht mitpartizipieren lassen, werden keine Menschen ( keine Sklaven ) mehr bekommen

d.) Einsparung in der Verwaltung: Die Verwaltung die ja von uns allen bezahlt wird, vom Steuerzahler, die brauchen wir nicht mehr, dh. das AMS, die Notstandshilfe, die Sozialhilfe, und auch die damit verbunden Kosten, Betriebskosten ( Miete für die Gebäude, Energie, Telefon, usw. … ) die fallen mal weg. Einsparungen im Bereich der Verwaltung der Pensionskassen.

e.) Der Arbeitsmarkt regelt sich selbst, es wird neue Produkte und Dienstleistungen geben.

f.) Rückgang bei der Kriminalität, Beschaffungskriminilatiät, …

Für alle Zweifler, Pessimisten, Nörgler ein kleiner Tipp, schauen Sie mal auf Youtube – da sind genügend Videos über das BGE.

hier mal einige Links:

http://www.youtube.com/watch?v=QVEz-sfdRRU

http://www.youtube.com/watch?v=_9hn0tx8kG0&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=PG-7J-k49eM&feature=related

Die derzeitige Situation ist ja die, immer weniger Menschen produzieren mehr, durch die Verbesserung in der Produktion (siehe auch Robotik), aber Roboter brauchen nichts zum Essen, nichts zu Trinken, nichts zum Wohnen, keine Kleidung, sie arbeiten einfach, und produzieren, produzieren, ….

Wir konsumieren aber auch jene Produkte und Dienstleistungen, die vielleicht nicht gerade dazu führen, dass die Arbeitsplätze in Europa erhalten werden.( siehe die Schnäppchenjäger – Kauf von Plagiaten, usw. )

Wir als Menschen haben Grundbedürfnisse, die da sind Nahrung, Kleidung, Wohnen, Bildung, Wissen, Sicherheit und diese Grundbedürfnisse müssen befriedigt sein, um sich auch seine Interessen, seinen Fähigkeiten, seinen Talenten widmen zu können.
Und Leute glaubt mir eines, jeder Mensch hat ein oder mehrere Talente, doch im derzeitige System verkümmern sie, sie schlummern bei den einzelnen Menschen. Wir wollen diese Talente erwecken, und darum braucht es einen neuen Weg.
Talente erkennen, Talente formen, Talente fördern.

Wer sich nie auf den Weg macht, der kommt auch nirgendwo hin bzw. nirgendwo an.
Es ist, wie es ist, Fakt ist, es ist wie bei einem kleinen Kind, zuerst krabbelt es, dann steht es, dann macht es den ersten Schritt, dann den Zweiten, dann den Dritten, und wenn es sich dann umdreht, hat es schon einen sehr weiten Weg zurückgelegt.

Also, machen WIR UNS auf den Weg.
Ein Wille, ein Weg, ein Volk – VOLKSWILLE.
Ein Herz, eine Seele, ein Volk – VOLKSSEELE.
Eine Wille, eine Stimme, ein Volk – VOLKSSTIMME.

Wir müssen auch mal bereit sein, die Mauern in unseren Köpfen zu überwinden, um zu sagen: „Ja, es ist möglich.“

Weiterführender Artikel – „Was ist Arbeit wert!?!“

Lg

Harald matschiner
informatiker, lehrer, aber vor allem Mensch.

Zitat:
Du kannst heute nicht wissen, ob du etwas kannst oder nicht, ohne es je versucht zu haben. 
Die Vernunft, der Verstand, doch vor allem das Herz werden am Ende siegen. Denn das Herz kennt den Weg.

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Vortrag Peter Tradowsky,
anlässlich der Tagung und Mitgliederversammlung
von HERMES-Österreich, 16.04.2010

Bild v. Ernst Barlach „Der Geistkämpfer“ (Michael, stehend auf dem apokalyptischen Tier, Schwert nicht auf das Tier, sondern senkrecht nach oben gerichtet, als Verbindung zum Geistigen)

Die Strahlenherrschaft Michaels – zugleich mit dem Zeitgeist Michael hat der Gott Mammon seine Herrschaft angetreten, das führt Rudolf Steiner in einem Vortrag 1907 aus. Mammon, der Gegenspieler Michaels, der Gott des Geldes, ist der Führer aller niedrigen, schwarzen Kräfte. Seine Heerscharen greifen die physischen Leiber der Menschen an, um sie ins Verderben zu führen. Dadurch entstehen Bazillen und Viren. Jede Lüge erzeugt ein Bakterium oder Viren. Die Lügen des Menschen schaffen etwas Krankmachendes.

Wir haben also das Devachan, die Astralwelt, die physische Welt. Die untere Astralwelt ist diejenige, die sich heute unserer Entwicklung entgegen stellt. Sie wird regiert von dem hohen Geistwesen Mammon. Er hat Macht in der unteren Astralwelt. Es ist ihm gelungen, sich zum Weltherrscher aufzuschwingen. In der Finanzkrise hat er seine Herrschaft stabilisiert und die Staatsregierungen in seine Gewalt gebracht.

z.B. Tagesspiegel Berlin: „Schauspiel der Ohnmacht“ – Nichts gelernt aus der Krise“ „Wer zahlt für die Krise – simpel – Hoffnung – Weckung?
Heute arbeitet die Politik nur mehr „auf Sicht“
Mammon lässt „das Geld arbeiten“, die Geldlehre Mammons wird praktiziert.
Die Geldlehre, die aus michaelischen Impulsen hervorgeht, sieht den sozialen Organismus mit seinen ihm innewohnenden Gesetzen, mit der „artgerechten“ Behandlung des sozialen Organismus; sie sieht die soziale Welt als einen Organismus!
Rudolf Steiner formuliert „Kernpunkte, Urgedanken des sozialen Organismus“. Er weist darauf hin, dass sich alles im gesamten Organismus auswirkt, wie auch in unserem menschlichen Organismus – wenn Menschen in Südafrika gequält werden, wirkt sich das auch auf uns aus. Es fällt nichts heraus, die Menschheit ist eine Einheit!

Rudolf Steiner weist erstmals darauf hin, dass die Sozialität des Menschen ein Organismus ist, darin es Gesetze gibt, die man nicht verletzen darf – alle Verletzungen werden mit Blut und Schicksal geschrieben.
Rudolf Steiner nennt das Werk „Die Kernpunkte des sozialen Organismus in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft“. Unendliches Elend ist über die Menschheit gekommen dadurch, dass diese darin aufgeführten Gesetzmäßigkeiten nicht aufgegriffen, nicht angenommen wurden.

Einer dieser Urgedanken und Kernpunkte ist, dass dieser soziale Organismus kein einheitlicher, sondern ein gegliederter ist. Was auf dem einen Gebiet gut ist, ist für das andere Gebiet schlecht. Die Systeme werden heute zusammen geschoben zum Einheitsstaat – die Parteien haben alle dasselbe System, obwohl die Glieder des sozialen Organismus verschiedenartig sind.

Ein anderer Urgedanke ist: wer im Sozialen arbeitet, muss immer zu diesen Gedanken zurückkehren.
Michaelische Gelderkenntnis: soziale Dreigliederung des mitteleuropäischen Volksgeistes. Die Dreigliederung ist die Christus gemäße Gestalt des sozialen Organismus. Heute leben wir in einer antichristlichen Sozialordnung, in einer vollkommen kranken Situation.

Alle Punkte kann man von den verschiedenen Feldern aus zur Entwicklung bringen:
Geistesleben – es kommt auf die geistige Produktion an
Rechtssystem – im Rechtsleben ist der einzelne Mensch das richtige Maß – Gesetze gehen meist von einem völkischen Gesichtspunkt aus –
„Ethnische Säuberung“ – Kofi Annan vertrat das, dass die Staaten nicht von Gruppen ausgehen dürfen, nicht von der Abstammung. Das Recht darf sich nur vom Individuum ableiten. Der Staat muss das Individuum schützen. R. Steiner hat den Rechtsstaat vertreten, er spricht schon vor fast 100 Jahren vom Rechtsstaat, vom Recht des Kindes auf Bildung z.B.
 Alles ist heute auf das Ich gesellt – ethischer Individualismus
 Was ist das Geld? – Repräsentant für Waren und Leistungen
 Staat muss das Geld schützen – es ist das Pendant von etwas
Wirklichem, von Produktionsmitteln und Leistungen

Die Fähigkeiten haben nichts mit dem Gehalt zu tun.
Heute ist nur mehr 20 % Leistung oder Ware, der Rest ist Luft, d.s. 80 %!

Mehrere Billionen Geld sind verschwunden – der soziale Organismus hat versucht, das Geld herauszuschleudern. Im Geldsinne ist der Großteil nichts wert. Im sozialen Organismus gibt es falsche Vorgänge, in der Natur gibt es nur richtige Vorgänge, der soziale Organismus ist von Menschen gemacht. Im Geldkreislauf kreisen Dinge, die dort nicht hingehören wie z.B. Grund und Boden als Ware, Eigentumsrechte an Produktionsmitteln, Bewertung von menschlicher Arbeit in Geld.
Der Finanzkrise ist die Immobilienkrise (Wertverfall) vorausgegangen.
R. Steiner: Geld ist eine lebendige Abstraktion, durch die Geldbewertung werden zwei Vorgänge durcheinander geworfen – Grund und Boden kann keine Ware sein – das ist eine soziale Lüge, die in die Erde eingeführt wurde.
Gekauft wird das Recht, ein Grundstück zu nutzen, z.B. Marienhöhe – älteste sozialtherapeutische Einrichtung in der ehemaligen DDR – sie gehört heute einer Gemeinschaft, wurde von ehemaligen Eigentümern übertragen (österreichische Familie Bartsch)
Im Apokalypse-Zyklus schildert R. Steiner wie durch die Aktien Eigentumsrechte erworben werden, dadurch eine Trennung von Ich und Tätigkeit: persönliche Eigentümer sind immer ganz da; Aktionär ist Geldgeber, er will nur die Dividende bekommen, er ist ein „Investor“. In den Kernpunkten finden wir die vom Ich ausgehende Idee: Eigentum auf Zeit und nach Fähigkeit – die Verbindung zum Produktionsmittel ist die Ich-Verbindung. Aktien ermöglichen die Spekulation.
Aktien: Kapital ist losgelöst vom Menschen, das Ich hat keine Beziehung zu den Produktionsmitteln, keine Verantwortung für die Sache.
Das hat auch mit der Ich-Krise des Menschen zu tun.

Der menschliche Wille ist Ausdruck seines Ich, seines Schicksals, bestimmt durch das Karma. Die Arbeit des Menschen darf nur von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet werden. Trennung von Arbeit (Leistung) und Einkommen.

Michaelisches ist in einem Trinitarischen zu erkennen: z.B. Kaufen – Leihen – Schenken.
Das Prinzip des Leihens ist heute entartet. Deutschland hat aktuell 1,5 Billionen Staatsschulden – Abzahlung würde ohne Neuverschuldung ca. 150 Jahre dauern (Abhängigkeit!); humorvolles Beispiel Maria Theresias, die einen Krieg beendet, weil das Geld aus ist.
Da die meisten vergiftet sind von der Zeittendenz ist es wichtig, Beispiele zu geben dafür, dass es auch anders geht; auch wenn Hermes sehr klein ist.

Rudolf Steiner ist der wirkliche Praktiker.

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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Freunde

Wie wir immer sagen und auch betone, wir selbst als Menschen haben es in der Hand, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.
Es gibt ja auch ein schönes Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“

Doch wir sind noch nicht so weit, dass wir sagen könnten, ich mache das was mir Spaß macht, oder für das ich mich interessiere.
Wir sollten aber diesen Gedanken mal weiterdenken, denn Fakt ist, dieses Arbeitssystem so wie es sich jetzt darstellt führt dazu, dass man schneller krank wird – Streß, Burn Out, Krankheiten die wir noch gar nicht kennen und die noch gar nicht diagnostiziert werden können und das hat wiederum zur Folge – Mehrbelastung im Gesundheitssystem, und wenn es ganz dick kommt, dann liegt man schnell mal unter der Erde, „und schaut sich“, so ein Sprichwort: „Die Radieschen von unten an.“
Es ist das was wir wollen?
Wir Sklaven des Systems?
Oder wir Gefangene eines Systems?
Wir gehen derzeit arbeiten um uns das LEBEN zu leisten, um zu überleben.
Nur wenige der Menschen können von sich behaupten, sie haben ihren Traumjob gefunden, der Beruf, oder die Tätigkeit fühlt sie aus und ist auch noch abwechslungsreich und interessant.
Was meinen wir aber mit der Überschrift „Die Harmonie“

Wir wollen einfach eine sinnvolle Tätigkeit, in der sich die Menschen, die Leute die dort abreiten, gegenseitig helfen, sich weiterbilden, dass sie Spaß haben bei der Arbeit, dass Sie auch gemeinsam die Freizeit gestalten, Freizeitaktivitäten planen, dass sie Produkte und Dienstleistungen kreieren, die nachfolgend auch vom Markt angenommen und akzeptiert werden, weil bei diesen Produkten und Dienstleistungen eines im Vordergrund steht, nämlich der Mensch als solches, der Mensch der produziert und kreiert.

Dabei geht es auch nicht um Gewinnmaximierung sondern darum für die Gesellschaft, für die Gemeinschaft etwas zu tun, und in dem ich das tue, tue ich es auch für mich, für mich als Mensch.
Jetzt wird der eine oder andere, oder die eine oder andere sagen, die spinnen, aber ich sage:
„Dieses System ist bei weitem menschlicher, als das jetzige.“
Viele Menschen wollen doch nur eines, sie wollen in frieden Leben, mit Ihrem Einkommen auch Auskommen, und einer Tätigkeit nachgehen die sie ausfüllt, und die ihnen Spass macht.
Frage: Geht das jetzt?
Die meisten Menschen leben derzeit schon in ärmlichen Verhältnissen, und die Zahl derer wird immer größer.
Aber wie schon gesagt, wir selbst haben es in der Hand.
Wir haben das auch ausgeführt in einem weiteren Artikel, der da heißt: „Was ist Arbeit wert!?!“ – können Sie ja auch mal rein lesen.
Was ist Arbeit wert!?!

Aber weiter.
Die Wirtschaft als solches produziert und produziert, uns wird auch von den Medien suggeriert, dass wir dieses oder dieses Teil benötigen, wenn Du das nicht hast, dann ja dann, bist einfach OUT, und so kommt es auch, bei manchen Haushalten zu Überschuldung.
Jetzt auch noch die Wirtschaftskrise ( Finanzkrise ), die trägt ihr übriges dazu bei.
Was machen die Regierungen, die Regierenden?
Sie stärken jenen den Rücken ( den Banken ), die mit Ihrer Gier und Ihren dubiosen Produkten, diese ganze Krise ausgelöst haben.
Diese Produkte die keiner mehr verstanden hat.
Und einer der Banker, ein gewisser Hr. Ackermann, stellte sich hin und sagte: „25% Rendite ist zuwenig, es können auch 40% sein.“

Klatsch, Klatsch, Klatsch
Alle haben sie geklatscht, doch keiner hat hinterfragt.
Weil GELD wächst auf BÄUMEN, GELD bekommt Junge.
Detail am Rande:
Ein Manager verdient 6 Millionen Euro im Jahr, ein normaler Arbeitnehmer ca. 30.000 Euro im Jahr, meinen Damen und Herren, das ist das 200 fache, oder anderes ausgedrückt, der Arbeitnehmer müßte 200 Jahre arbeiten, um das zu verdienen, was ein Manager im Jahr bekommt, und wir wissen alle, keiner wird so alt, in der Bibel wird vom biblischen Alter gesprochen, und das liegt bei ca. 125 Jahren, so weit ich das noch in Erinnerung habe.

*LACH*
Ich könnten jetzt laut loslachen, doch Fakt ist mir ist gar nicht zum LACHEN, sondern mir ist eher zum Heulen, weil es einfach traurig ist, denn es bleiben wieder jene auf der Strecke, die gar nichts dafür können, die einfach nur arbeiten wollen, die einfach nur leben wollen, und das in Frieden und Menschenwürde.
Vielleicht auch an dieser Stelle, ein Artikel von mir:
Wie funktioniert GELD!?!

Sollten wir nicht endlich mal anfangen, zu hinterfragen?
Zb.
Gibt es Volkswirtschaften die keine Schulden haben?
Bei wem haben die Volkswirtschaften Schulden?
Was ist GELD heute noch wert?
Ist es überhaupt noch was wert?
Warum erlangt der Goldpreis einen solchen Höchstpreis?
Warum produzieren immer weniger Menschen mehr?

Ich arbeitete einige Jahre in der Automobilbranche, habe diese auch immer verfolgt, von 2000 – 2007 haben diese Unternehmungen zweistellige Umsatzzuwächse verbucht, doch die Mitarbeiter haben nicht mitpartizipiert, sie haben nur wenig davon abgegolten bekommen, in Form von Mitarbeiterbeteiligungen, und Fakt ist weiters, die Verdienste dort sind, meiner Meinung nach, gleich geblieben, aber die Aktionäre wurden belohnt, die haben dicke, fette Dividenden ausbezahlt bekommen.

Frage an Sie, meine Damen und Herren, hat das noch etwas mit Gerechtigkeit zu tun?
Eine Verteilung, die nur eines kennt, „die Macht des Kapitals ist gleichzusetzen mit der Macht des Stärkeren“
Der Stärker setzt sich durch, die anderen sollen schauen wie sie zurecht kommen, und wenn sie nicht zurecht kommen, dann bleiben sie auf der Strecke.
Wie wir auch schon ausgeführt haben, in einen meiner früheren Artikel, „Die Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.“
Das sollten wir doch endlich mal begreifen.
Wir benötigen eine Balance, und dabei geht es um die richtige Maß.

Die Steuerlast muß gerechter verteilt werden, sie sitzt aber derzeit auf jenen Schultern, die sich kaum mehr etwas leisten können, und diejenigen die viel haben, sei das jetzt Kapital, Vermögen, Immobilien, Grundstücke, usw. zahlen wenig bis gar keine Steuern.
Es wird denen auch noch erleichtert, machen sie auch eigene Gesetze, sie bestimmen die Gesetzgebung, und wir das VOLK, schauen zu, werden von vorne bis hinten beschießen, doch wir handeln nicht.

Ich handle jetzt:
Ich habe derzeit Projekte
http://wohnbau21.wordpress.com
http://tourism.at
http://braninstorm21.wordpress.com

Das sind Projekte von uns, mit denen wir eines beweisen wollen:
„Arbeit mit Spass.“
Wir werden auch beweisen, dass der Erfolg sich einstellt, ohne das man an Gewinnmaximierung denkt, denn seien wir uns mal ehrlich, was zählt im Leben?
Geld?
Nein, das mit Sicherheit nicht.
Es ist ja nicht mal mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt ist.
Was zählt dann im Leben?
Innere Zufriedenheit, und am Ende werde wir zurückblicken und sagen:
„Ja, das war es wert, denn wir kamen dem Ziel nahe, ein Teil dessen gewesen zu sein, dass sich die Menschen mit Respekt begegnen, dass es keine Kriege mehr gibt und die Menschheit sich besonnen hat, und sich bewußt wurde, die Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, das Motto ist weiterhin: „Menschen helfen Menschen.“

Diejenigen von Ihnen, die sich mit einbringen wollen, sind herzlich willkommen, wie schon gesagt, es geht um unsere Zukunft, wie wir sie gestalten wollen.
Ich stehe auf dem Standpunkt:
Um etwas zu ändern, muß ich bereit sein, an mir etwas zu verändern, mich jeden Tag hinterfragen. Ich kann mich zurücklehnen und mitschwimmen im Strom des Lebens, oder ich kann mich einsetzen für eine bessere, friedvolle, transparente und vor allem gerechte Welt, in der der WIR Gedanke im Vordergrund steht nicht das ich, indem sich Menschen respektieren, egal welcher Rasse, welcher Herkunft, welcher Sozialen Schicht, welcher Kultur, welcher Religion, welcher Generation sie angehören.
Wir wollen einfach forschen und diskutieren, und Lösungen für die Menschen, für die Menschheit, für die Erdenbürger erarbeiten.
Jeder Mensch soll sich seinem Talent, seinen Interessen widmen können, ohne Angst vor dem Morgen.
Menschenwürde, Menschlichkeit, sind keine Fremdworte, auch nicht Soziale Gerechtigkeit und Fair Trade, das faire handeln mit Güter und Dienstleistungen.
Wir wollen Wissen, und Wissen soll für jeden zugänglich sein, und nicht wie so oft in Schubladen verschwinden, Chancengleichheit, Nachhaltigkeit und Weitsicht.
Und das was am meisten zählt:
Arbeiten mit Spaß, Arbeiten weil die Arbeit Dich ausfüllt und Du mit deinem Arbeitsumfeld zufrieden bist, weil Du Produkte und Dienstleistungen kreierst, die Dich wachsen lassen, denn Du bist bereit zu lernen.
Wie ich auch immer sage:
„Das Leben ist ein ständiges LERNEN, sagt man, und das ist gut so, ist doch das LERNEN, als solches, der Jungbrunnen für GEIST und SEELE.“
Oder
„Wenn sich die Menschen besinnen und begreifen das sie EINS sind, dann ja, dann ist der GRIFF zu den STERNEN nur mehr eine Frage der Zeit.“
Dann haben wir eine Gesellschaft, eine Gemeinschaft, wo nicht das ICH zählt, sondern das WIR, eine Gesellschaft in der Harmonie herrscht, Harmonie mit Natur, Geist und Seele.

LG
harald matschiner
Vorstand Generationen Partei
http://wirkandidieren.wordpress.com
Zitat:
„Die Wahrheit ist etwas erhelllendes, denn sie hilft uns mutig zu sein.“
„In der Einfachheit und Klarheit der Worte liegt die Wahrheit.“

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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Freunde

Was ist der Wert? Ein Mythos!?

Der Preis wird durch die „Zählgröße Geld“ angegeben, er hat einen Zahlenwert und eine Dimension (z.B. 10 Schilling oder 1 EURO).
Der Wert aber ist subjektiv, den Einen ist ein Bier mehr Wert als ein Kaffee, oder umgekehrt!
Der Wert wird zwar in Geld angegeben, wird dadurch also zählbar, scheinbar objektiv, bleibt aber trotzdem subjektiv, zählbar heißt nicht objektiv, wenn es um den Wert geht, man spricht nicht umsonst von billig und teuer, relativiert den Geldpreis und meint den Wert der Ware!
Was ist also der „Wert“, ein Mythos oder die Erfindung eines Gauklers, oder oder!
Ich Tipp auf Mythos, wie ja auch die Konkurrenz ein Mythos ist!
Der Kapitalismus jeden falls ist kein Mythos, sondern die „Endosymbiose von Arbeit und Betrug“!
In der Kapitalismuskritik hat der Mehrwert eine mir unverständliche zentrale Stelle.
Ich sage, was Betrug ist bleibt Betrug, auch wenn er vom Gesetzgeber legalisiert ist, er braucht keinen anderen Namen, z.B. „Mehrwert“!

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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Freunde

„Neutrales Staatsgeld“, Eigenschaften und Funktionen!
(Modernes Wissen über neutrales Staatsgeld)

Die Ideen Gesells und Färbers waren der Ausgangspunkt für mich, die Fehler Gesells und Färbers habe ich zu vermeiden versucht, ich fühle mich sozusagen nur der Ethik der Erkenntnis, (die Natur ist objektiv), verpflichtet!

Eigenschaften und Funktionen des Geldes!

Die Frage „Was ist Geld?“ beantwortet sich so!

Geld ist:

„Quasi de facto; Allgemeines, fälschungssicheres, zählbares, sparbares, machbares, und einerseits, solidarische Beistellung von Leistung zur Wirtschaft (Arbeit, Lohn) und andererseits, Zugriffsrecht, (Anteilschein), auf die Leistung der Wirtschaft (Konsum, Preis)“

Erläuterung zu:

„ Solidarische Beistellung von Leistung zur Wirtschaft (Arbeit, Lohn)“ und
Zugriffsrecht, (Anteilschein) auf die Leistungen der Wirtschaft (Konsum, Preis)“

Wenn man Zugriffsrechte (Anteilschein) auf die Leistungen der Wirtschaft (Konsum) in Anspruch nimmt, muss man die Leistungen der Wirtschaft vorher durch Arbeit erzeugen.
Die Arbeit geht also dem Konsum voraus!
Arbeit und Konsum sind durch das Geld verkuppelt.
Dem Arbeitslohn (für die Leistung an die Wirtschaft), steht der Konsumpreis (für die Leistung der Wirtschaft) gegenüber.
Geld ist quasi die Kupplerin zwischen Konsum und Arbeit!

Diese Eigenschaften und Funktionen des Geldes haben eine neue Sicht auf die Organisation des Geldwesens zur Folge!
Welche Funktionen mit der Ethik der Gesellschaft unverträglich sind muss diese selbst entscheiden!
Eine solche Änderung in Richtung mehr Ethik, wäre:
Einführung von neutralem österreichischem Staatsgeld, als neue Organisation des Geldwesens!

Was ist neutrales österreichisches Staatsgeld? Unterschied zum herkömmlichen Geld!

Neutrales österreichisches Staatsgeld ist das vom Staat emittierte Geld, auch Fiat-Geld genannt; weil es in der Banknotenpresse aus dem Nichts entsteht!
Das neutrale Staatsgeld ist nur ein „Werkzeug“ für die Menschen!
Das ist auch der Unterschied zum herkömmlichen Geld!
Das neutrale Staatsgeld hat, zum Unterschied vom herkömmlichen Geld, keine Zinsen und keine Deckung! Zinsen und Deckung stören das Funktionieren des Werkzeugs Geld!
Zum Unterschied vom herkömmlichen Geld, können zinsfreie Kredite von jedem österreichischen Staatsbürger, gegen Sicherstellung, aufgenommen werden!

Warum neutrales Staatsgeld?

Damit Privatinteressen vom Geldwesen ferngehalten sind!
Weil das bestehende Geldsystem reformbedürftig ist, es hat grundlegende und schwerwiegende aber vermeidbare Fehler.
Anliegen der Geldreform ist es die vermeidbaren Fehler zu korrigieren, sie nicht zu machen!

Neutrales Staatsgeld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung, eine Form des Geldes, frei vom Zinsprofitdenken und Gelddeckungsspekulation!

Neutrales Staatsgeld wird vom Gesetzgeber, oder einem seiner Organe z.B. dem Finanzministerium, in begrenzter (kontrollierter) Menge emittiert.
Die Kontrolle des Geldes geht auf die dem Gesetz verpflichteten, Beamten des Finanzministeriums, über!
Mit der Kontrolle der Geldmenge durch, dem Gesetz verpflichtete Beamte, ist Inflation oder Deflation vermeidbar.
Ein mehr an Geldmenge bedeutet Inflation, weniger Geldmenge heißt Deflation, darüber hat der Gesetzgeber zu entscheiden!

Der „Wert“ des Geldes ergibt sich aus der „Geldmenge“ und der ihr gegenüberstehenden „Leistung der Wirtschaft“.
Dabei ist der Wert umgekehrt proportional zur Geldmenge, mehr Geld weniger Wert!
Geld ist, beim neutralem Staatsgeld, durch die Leistungen der Wirtschaft gedeckt!
Auf der einen Seite Konsum, auf der anderen Seite Arbeit.
Der Goldschatz in den Kellern der Notenbank erweist sich als Unsinn!
Neutrales Staatsgeld ist frei von Chrematistik, der widernatürlichen Art, durch Geld Reichtum zu erlangen.

Graz, 28.09.09 Karl Reinprecht t:+436888685557

Eigenschaften und Funktionen des Geldes

„Alles was Geldfunktionen ausübt ist Geld“

„Geld ist eine Zählgröße mit Zahlenwert und Dimension“

„Geld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung eines Staates“

„Die Annäherung an die vollkommene intrinsische Wertlosigkeit des money proper wird seit Beginn der Eigentumsgesellschaft gesucht“

„Geld entsteht durch einen Kreditkontrakt, der zwischen Eigentümern geschlossen wird, so dass die Schaffung von Geld und sein Verleih uno actu erfolgt“

„Neutrales Staatsgeld hat zu den obigen Eigenschaften und Funktionen noch die Eigenschaft Zinslos und Deckungslos zu sein“

Neutrales Staatsgeld ist:
„Quasi de facto, allgemeines, fälschbares, zählbares, sparbares, machbares und einerseits solidarische Beistellung von Leistung zur Wirtschaft (Arbeit), andererseits Zugriffsrecht, Anteilschein auf die Leistungen der Wirtschaft (Konsum)“

„Geld ist die Kupplerin zwischen Arbeit und Konsum“

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Keine Alternative zur Stützung des Bankensystems und der Wirtschaft?

1.Ausgangslage
Nachdem bereits die IKB[1] und einige Landesbanken mit öffentlichen Mitteln gestützt worden sind, wurden nun weitere Pakete zur Stützung des Bankensystems (insbesondere der Privatbanken, aber auch weiterer Landesbanken) und der Wirtschaft beschlossen.

Die Bundeskanzlerin und der Bundesfinanzminister begründeten die Stützung des Bankensystems (Bereitstellung von 80 Mrd. € als Kredit und die Übernahme einer Bürgschaft in Höhe von 400 Mrd. € für Banken gegenüber Banken und 100 Mrd. € für Unternehmen gegenüber Banken) damit, dass es keine Alternative dazu gebe, sowie dass ein Programm (Staatshilfe) zur Belebung der Konjunktur notwendig sei. Letzteres führt mit den gesunkenen Treibstoffpreisen zu Steuermindereinnahmen in Höhe von … Mrd. €  und mit der nachzuzahlenden und künftig zu zahlenden vollen Entfernungspauschale zu zusätzlichen Ausgaben in Höhe von …  Mrd. € (warum sagt man dem Bürger nicht in aller Deutlichkeit, um welche Beträge es sich dabei handelt?), insgesamt also zu einer zusätzlichen Verschuldung in Höhe von … Mrd. €. Durch die Wirtschaftskrise sind Steuer- und Abgabenausfälle zu erwarten sowie zusätzliche Ausgaben des Staates zur Abschwächung des Abschwungs, was zu einer weiteren Verschuldung des Staates führt. Bundesfinanzminister Steinbrück sollte mal die Karten auf den Tisch legen und sagen, in welcher Höhe sich die zusätzliche Verschuldung z. Zt. abzeichnet.

Der Bundestag folgte den Vorschlägen der Bundesregierung auf dem Fuße und beschloss im Handumdrehen die vorgesehenen finanziellen Unterstützungen, obwohl deren positive Wirkungen von Sachverständigen nicht nur bezweifelt, sondern sogar bestritten werden.

Obwohl man bisher vorgab, schnellstmöglich einen ausgeglichenen Haushalt anzustreben, ist man nunmehr bereit, den Staat von heute auf morgen in dreistelliger Milliardenhöhe zusätzlich zu verschulden! Das allein schon sollte zu denken geben.

Entscheidend dafür, dass es zu  keinem Zusammenbruch des Bankensystems kam, dürfte jedoch die Versicherung der Bundeskanzlerin gewesen sein, dass sich die Bundesregierung für die Sicherheit der Spareinlagen bis zu 50.000 € pro Sparer verbürge. Dies verhinderte den panikartigen Run der Sparer auf die Geldautomaten und Banken, um ihre Konten zu räumen.

Vermeiden will die Bundesregierung den von Experten schon seit einiger Zeit prophezeiten Crash,  d. h. den Zusammenbruch des Geld-/Wirtschaftssystems mit Geldentwertung. Doch zu vermeiden sein dürfte er nicht, weil der Crash dem derzeitigen traditionellen Geld-/Wirtschaftssystem immanent ist, wie die in der Vergangenheit alle paar Jahrzehnte eingetretenen Crashs gezeigt haben. Erreichbar erscheint ein Hinausschieben des vorprogrammierten Crashs, die Frage dabei ist, mit welchem Aufwand und wie lange noch aufschiebbar und warum es nicht auf den Crash ankommen lassen?

Durch Geldentwertung und den Wiederbeginn mit dem herkömmlichen Geld-/Wirtschaftssystem verlieren alle Bürger Ihre Bankguthaben, aber die Armen stehen schlechter da als die Reichen, weil die Masse der Menschen buchstäblich vor dem Nichts stehen, während Reiche sich mit ihrem angesammelten Besitz mühelos über die Runden retten können.

Der kritische Bürger fragt sich, ob es denn immer so weiter gehen muss wie bisher. Gibt es etwa ein für breite Schichten der Bevölkerung besseres Geld-/ Wirtschaftssystem, das  aber womöglich von den Regierenden verhindert wird, weil man den bisher Begünstigten ihre Pfründe (und Macht) nicht nehmen will?

Die Regierung begründet ihr Handeln mit der Erhaltung von Arbeitsplätzen, d. h. der Vermeidung zusätzlicher Arbeitsloser, und zwar ganzer Heerscharen. Das Handeln erscheint daher einleuchtend, weil der Staat in diesem Falle ohnehin zur Kasse gebeten würde. Möglicherweise hat die Regierung sogar das Gespenst des Zusammenbruchs der Wirtschaft im Hinterkopf, den es vermeiden will.

Das Regierungshandeln war aber nur deshalb notwendig, weil man das jetzige Geld-/Wirtschaftssystem erhalten, dem von Experten schon seit längerer Zeit erwarteten Crash glaubt entgehen zu können, was aber als Wunschdenken und Volksverdummung angesehen werden muss.

2. Kritik am jetzigen Geld-/Wirtschaftssystem
Vom jetzigen Geld-/Wirtschaftssystem profitieren Wenige (die Reichen) – die sich ihre Wasserhähne vergolden können – auf Kosten Vieler (der Armen), weil Reiche Geld zu Zinsen verleihen können und Arme sie verdeckt in Preisen für Waren und Dienstleistungen mit bezahlen müssen, wobei nicht nur die Geldanleger, sondern auch die Banken gut verdienen, d. h. insbesondere ihre Manager. Je mehr Waren und Dienstleistungen mit Zinsen belastet sind, desto mehr reduziert sich die reale Kaufkraft des Staates[2] und der Bürger (Schaubild 1). Sie bleiben schließlich auf der Strecke, wenn der Staat nicht daran geht, den Reichen das Geld in großem Stil wieder abzunehmen, doch daran ist nicht zu denken. Die Reichen sind daher auch an der Erhaltung des jetzigen Geld-/Wirtschaftssystems interessiert. Da man zur Bestreitung des Lebensunterhalts relativ wenig Geld benötigt, sind Manager und Unternehmer im derzeitigen Geld-/Wirtschaftssystem in der Lage, „übriges Geld“ zinsgünstig anzulegen und damit ihr Vermögen ohne weiteres Zutun – sozusagen im Schlaf – zu vermehren. Dies weckt die Gier, sich immer höhere Einkommen zuzuschanzen und Zins bringend anzulegen, um es sich, der eigenen Familie und ihren Abkömmlingen gut gehen zu lassen. Was die Einen an Geld zu viel (unnötigerweise) haben, fehlt den Anderen, die zum Teil nur am Rande des Existenzminimums leben, trotz Hilfen des Staates! Somit ist der Crash in der Wirtschaft und in der Gesellschaft vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit, wobei er allerdings durch Kriege aufgeschoben werden kann; eine düstere Perspektive.

Solche Crashs gab es bereits in der Vergangenheit und sie werden sich solange wiederholen wie man mit dem jetzigen Geld-/Wirtschaftssystem wieder von vorne beginnt. Und diejenigen, die vom jetzigen System profitieren, werden alles daran setzen, dass im Falle des zu erwartenden nächsten Crashs das jetzige Geld-/Wirtschaftssystem beibehalten wird.

Unter dem jetzigen Geld-/Wirtschaftssystem leiden jedoch nicht nur die Masse der Menschen, sondern auch die Umwelt und die Ressourcen. Die Umwelt wird belastet und die Erde wird als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen gefährdet. Die Ressourcen werden verschwendet und stehen nachfolgenden Generationen nicht mehr zur Verfügung. Da das derzeitige Geld-/Wirtschaftssystem auf Wachstum angelegt ist, beschleunigen sich die Vernichtung der Umwelt und der Ressourcen entsprechend dem Zinseszinseffekt, der die Verschuldung des Staates exponentiell anwachsen lässt.

Also warum das jetzige Geld-/Wirtschaftssystem erhalten?
Es muss vielmehr schnellstens – ehe es zu spät ist – ein Geld-/Wirtschaftssystem her, das nicht auf quantitatives Wachstum angelegt ist.

3. Alternatives Geld-/Wirtschaftssystem

3.1 Zielsetzung für ein neues Geld-/Wirtschaftsmodell
Ein neues funktionierendes Geld-/Wirtschaftssystem muss also ohne Zinsen auskommen.
Die Wissenschaft begründete bisher die Notwendigkeit der Gewährung von Guthabenzinsen und der dadurch erforderlichen Schuldzinsen damit, dass Zinsen notwendig seien, damit für den Lebensunterhalt nicht benötigte Gelder den Banken zur Vergabe von Krediten zur Verfügung gestellt werden. Wenn es keine Zinsen gäbe, so befürchtete man, dass Gelder im Hause aus Bequemlichkeit und/oder Misstrauen und Angst gegenüber den Banken und wirtschaftlicher Talfahrten gehortet würden.

Es ergibt sich die Frage, wie in einem neuen Geld-/Wirtschaftssystem sichergestellt werden kann, dass dem Wirtschaftskreislauf stets genügend Geldmittel zur Verfügung stehen. Die Forderung gilt: Geld muss fließen. Dies kann beispielsweise durch die Ausstattung der Bürger mit einem Grundeinkommen erreicht werden.

Zum anderen sollte in einem neuen Geld-/Wirtschaftssystem der unbegrenzten Bereicherung einiger Weniger ein Riegel vorgeschoben werden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Staat Einkommensobergrenzen festlegt, so dass überschießendes Einkommen zu 100% an den Staat abzuführen ist.

Die o. a. Forderungen erfüllt beispielsweise das Geld-/Wirtschaftsmodell des Verfassers, das er als Kaufkraftmodell bezeichnet.

3.2  Problemlösungsvorschlag „Kaufkraftmodell“
Es basiert auf den drei tragenden Säulen Existenz- und Wohngeld (bedingungsloses Grundeinkommen) für jeden Bürger/jede Bürgerin (daher auch als Bürgergeld bezeichnet), zinslose Kredite und eine Art Existenzgeld für den Staat/die Gemeinschaft zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben, wobei das Existenzgeld für Bürger und Staat vom Finanzamt gezahlt wird, das die benötigten Geldmittel wie im Falle der Währungsreform als „Startgeld“ zur Verfügung stellt, das dann über die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen die Wertschöpfung initiiert.

Das Finanzamt erhält somit die Funktion eines Versorgungsamtes, das die Bürger mit einem Grundeinkommen sowie den Staat/die Gemeinschaft mit dem benötigten Geld zur Finanzierung der Gemeinschaftsaufgaben wie Verwaltung, Infrastruktur, Pflegegeld usw. ausstattet.

Das Finanzamt übt ferner die Funktion eines Giroamtes für alle Bürger und Unternehmen aus und vergibt auf Antrag Kredite. Es übernimmt damit auch die Funktion der Kreditinstitute.

Daneben behält das Finanzamt seine Aufgabe (Funktion), die Vereinnahmung der Abgaben/Steuern sicher zu stellen, wobei das Besteuerungs-/Abgabensystem drastisch vereinfacht ist. Dadurch wiederum reduziert sich der Verwaltungsaufwand gegenüber dem bisherigen System ganz erheblich.

Das Zahlungsmittel (Tausch-Äquivalent) – Bargeld und Buchgeld – könnte, angelehnt an die Deutsche Mark (DM), Weltmark/Worldmark (WM) heißen. Weil dieses den Lesern jedoch nicht vertraut ist, wird das Gedankenmodell am Beispiel der jetzigen Währung Euro demonstriert. In der Praxis müssten allerdings die neue Währung eingeführt und auch die Preise auf das neue Modell ausgerichtet werden.

Das Finanzamt führt für jeden Bürger ein Girokonto, auf das es monatlich einen bestimmten Betrag z. B. 750 € (künftiges Preisniveau entspricht mindestens 1.000 € nach herkömmlichem Preisniveau) überweist („Buchgeld“). Die Überweisung erfolgt aus einem Girokonto des Staates/Gemeinwesens. Bei 80 Mio. Bürgern ist dieses Konto nach der erstmaligen Auszahlung des ersten Grundeinkommens mit 60 Mrd. € belastet. Für den nächsten Monat wird das Konto mit weiteren 60 Mrd. belastet usw., was eine Belastung von 720 Mrd. € im ersten Jahr ergibt. Da es sich um Grundeinkommen handelt, wird dieses Einkommen auch weitestgehend in jedem Monat verausgabt und damit an Unternehmen weitergegeben, wobei auch diejenigen Bürger zu den Unternehmern gezählt werden, die z. B. Wohnungen usw. vermieten. Die Unternehmen, die zur Grundbedarfsdeckung beitragen, haben im Monat also Einnahmen von 60 Mrd. €. Diese Einnahme sollen sie jedoch Halbe : Halbe teilen,
d. h. 50% an die Staatskasse/Finanzamt abführen. Es wird also jeder die Kosten seines Produkts oder Dienstleistung wie bisher zu kalkulieren haben und einen Zuschlag von 100% für den von ihm erbrachten Wertschöpfungsanteil zur Abgabe an die Staats-/Gemeinschaftskasse/das Finanzamt verlangen. Da in den bisherigen Preisen Zinsen (die Rede ist von bis zu 40%!) enthalten sind, wird es zu niedrigeren Preisen kommen als heute! Das Grundeinkommen umfasst zweckmäßigerweise auch den Krankenkassenbeitrag als Pro-Kopf-Pauschale zur Finanzierung des Gesundheitswesens. Die Krankenkasse selbst fungiert dabei lediglich als Abrechnungsstelle mit den Leistungserbringern auf dem Gesundheitssektor und als Erstattungseinrichtung gegenüber den Bürgern.

Es fließen also relativ rasch von den 60 Mrd. € des ersten Monats wieder 30 Mrd. € an das Finanzamt zurück (Voraussetzung: Ehrlichkeit! Die Einhaltung ehrlichen Verhaltens wird anfänglich verstärkt überwacht werden müssen, denn Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, die dadurch erleichtert wird, dass das Finanzamt die Konten verwaltet). Es kann nun davon ausgegangen werden, dass die den Unternehmern verbliebenen 30 Mrd. € durch die Selbständigen und Beschäftigten zum Kauf von „Luxusgütern/ Dienstleistungen“ 1. Ordnung eingesetzt werden. Von den 30 Mrd. € fließen also wiederum 50%, d. h. 15 Mrd. € an das Finanzamt zurück usw., so dass in einem überschaubaren Zeitraum das Finanzamt wieder über die 60 Mrd. € verfügt, die es als Existenzgeld des 1. Monats an die Bürger überwiesen hat. Das setzt sich nun von Monat zu Monat fort (siehe hierzu die Schaubilder 2 bis 6).

Die Abgabe/Steuer von 50% an die Staats-/Gemeinschaftskasse dient der Vermeidung einer Geldschwemme, die zu inflationären Preisen führen würde. Sie stabilisiert die im System zirkulierende Kaufkraft. Der Unterschied zwischen Vorlage des Staates und Rückfluss an den Staat ist jedoch nicht als Schuld des Staates gegenüber den Bürgern anzusehen, sondern als Schuld der Bürger gegenüber dem Staat/der Gemeinschaft, weil sie noch die Abgaben/Steuern aus ausstehenden Verkäufen (Waren, Dienstleistungen und freiwilligen Arbeitseinsatz) schulden.

Die künftigen Abgaben/Steuern in Höhe von 50% (vom Bruttopreis) liegen bemerkenswerter Weise in der heutigen Größenordnung. Doch während der Staat (einschließlich Parafisci) damit heute alle seine Ausgaben finanzieren muss, kann er künftig zusätzliche Mittel einsetzen, weil er als Souverän soviel Mittel einsetzen kann wie er benötigt, ohne sich zu verschulden. Er tritt ja lediglich in Vorlage.

Ferner ist bemerkenswert, dass das Gesamtvolumen, mit dem der Staat in Vorlage tritt, sich in der Größenordnung der heutigen Staatsverschuldung bewegt.

Der Ausgleich von gezahltem Existenzgeld und Rückfluss erfolgt in dem Umfang nicht vollständig, wie Unternehmen/Selbständige/Beschäftigte Geld ansparen und es damit dem Geldkreislauf entziehen. Auf der anderen Seite werden Unternehmen/Selbständige/Bürger sich größere Anschaffungen leisten wollen, die sie über Darlehen finanzieren können sollen. Die benötigten Darlehen beantragen sie ebenfalls beim Finanzamt, dem sie darzulegen haben, wie sie die Tilgung (Zinsen werden nicht erhoben, sondern nur eine Gebühr für die Auszahlung des Darlehensbetrages und ggf. für die Rückzahlung der Tilgungsbeträge) zu finanzieren gedenken (Höhe der Tilgungsbeträge, Dauer der Tilgung). Durch Verausgabung der Darlehen durch die Darlehensnehmer für Investitionen gelangt erhebliche zusätzliche Kaufkraft in die Wirtschaft, woraus auch wieder erhebliche Rückflüsse an das Finanzamt über die Umsatzsteuer (50% vom Bruttopreis) resultieren, welche die Einnahmenseite des Staates/der Gemeinschaft erhöhen.

Ich gehe von einer Einkommensobergrenze aus (z. B. dem Zwanzigfachen des Grundeinkommens), ab der überschießendes Einkommen an das Finanzamt abzuführen ist, so dass niemand mehr ein Interesse daran haben wird, höhere Entlohnungen/Vergütungen zu fordern bzw. zu zahlen.

Das Finanzamt finanziert ferner aus dem Girokonto des Staates/der Gemeinschaft die laufenden Ausgaben des Staates/der Gemeinschaft. Durch Buchung auf getrennten Konten können dabei die Ausgaben für Bürgergeld, Kredite und Gemeinschaftsaufgaben getrennt gehalten werden. Die laufenden Ausgaben des Staates verschaffen Beschäftigten und Unternehmen zusätzliche Kaufkraft, die dieses Geld dann wiederum ausgeben usw., woraus sich dann über die Umsatzsteuer der Mitteleinsatz des Staates/der Gemeinschaft/des Finanzamtes wiederum ausgleichen lässt. Wie viel der Staat/die Gemeinschaft für laufende Ausgaben braucht, hängt u. a. davon ab, was man sich als Staat/Gemeinschaft leisten will, z. B. wesentlich mehr Kultur und Bildung. Je mehr Mittel man zur Finanzierung staatlicher Aufgaben bereitstellt (Parlamentsbeschluss) und diese auch ausgegeben werden können und auch tatsächlich abgerufen werden, desto mehr Kaufkraft entsteht. Es wird also künftig keinen Engpass mehr bei der Kaufkraft (Geldmangel), sondern eher bei der Arbeitskapazität (Arbeitskräftemangel) geben.

Schließlich wird der Staat/die Gemeinschaft Investitionsmittel benötigen, es sei denn, die Unternehmer finanzieren vor. Durch Investitionen des Staates/der Gemeinschaft gelangen ganz erhebliche Mittel in die Hände der Unternehmen und damit auch in die Hände ihrer Beschäftigten, die dadurch zu zusätzlichem Einkommen und damit zu zusätzlicher Kaufkraft gelangen. Durch die zu zahlende Abgabe von 50% erhöht sich wiederum die Einnahmenseite des Girokontos des Staates/der Gemeinschaft und es wird verhindert, dass die Kaufkraft sich unkontrolliert erhöht. Die für Investitionen verausgabten Mittel werden zweckmäßigerweise auf einem besonderen Konto gebucht.

Die getrennte Kontenführung für verausgabtes Bürgergeld, gewährte Kredite, laufende Ausgaben und Investitionsausgaben des Staates dient der Transparenz.

Wir haben es also bei diesem Modell mit dem Geben und Nehmen durch das Finanzamt (statt bisher mit dem Nehmen und teilweisen Zurückgeben durch das Finanzamt) und dem Nehmen und Zurückgeben durch die Bürger/Unternehmen zu tun.

Im Prinzip wird das Finanzamt künftig im Wesentlichen ein Buchführungsinstitut sein.

Das Finanzamt wird wie bisher in jeder Stadt vertreten sein, Geldausgabeautomaten mit Banknoten beschicken und Geldeinnahmeautomaten leeren, aber auch eine Kasse (Ein-/Auszahlungsstelle) unterhalten, bei der man Bargeld (Banknoten, Münzen) erhalten aber auch einzahlen kann.

Das Finanzamt sorgt künftig auch für die Herstellung des benötigten Bargelds, lässt also Banknoten drucken und Münzen prägen, überwacht die Echtheit des vereinnahmten Geldes und zieht Falschgeld aus dem Verkehr, wobei ich davon ausgehe, dass Fälschungen allenfalls noch in einer Übergangszeit vorkommen werden.

Das Modell lässt ferner die Erhebung von Ökosteuern zur Steuerung des Verhaltens der Bürger/Bürgerinnen im Hinblick auf die Umwelt zu.

3.3 Auswirkungen des Kaufkraftmodells
Wenn jeder Bürger/jede Bürgerin ein monatliches Grundeinkommen erhält, lässt die Nachfrage nach Arbeit nach. Je nach Höhe des Grundeinkommens werden mehr Arbeitsplätze angeboten als nachgefragt werden. Von daher sollte mit einem nicht zu hohen Grundeinkommen begonnen werden, denn die vorhandene Arbeit muss schließlich getan werden. Welches Arbeitseinkommen dazuverdient wird, bestimmt der Bürger/die Bürgerin selbst. Mann/Frau muss sich dem Diktat der Arbeitgeber nicht mehr unterwerfen, kann eher den Neigungen nachgehen. Arbeitgeber werden mitunter Mühe haben, Arbeitskräfte zu finden. Sie werden für ungeliebte Tätigkeiten mehr bezahlen müssen, um die benötigten Arbeitskräfte zu finden. Einfache Tätigkeiten können ggf. niedriger bezahlt werden, weil die Arbeitenden von dem Verdienst nicht leben müssen, den Verdienst als Zubrot haben. Generell können die Preise für Waren und Dienstleistungen niedriger ausfallen, weil keine Zinsen mehr über die Preise hereingeholt werden müssen und die Verdienste der Manager wegen der Einkommensobergrenze weit niedriger ausfallen werden.

Weil kein Anlass mehr besteht, um des Gewinns willen, ständig mehr und mit geringerer Lebensdauer zu produzieren, werden Ressourcen und die Umwelt geschont (geringere Luft-, Boden- und Grundwasserbelastung, u. a. weniger Abfall).

Die Einführung einer neuen Währung erscheint allerdings unumgänglich, um die Schulden des Staates auf Null zurückzuführen.

Die Vernichtung der Bankguthaben von Reichen und Armen durch die Währungsumstellung trifft die Reichen wie die Armen jedoch unterschiedlich hart. Die Reichen werden das verkraften, den Armen wird ein Härteausgleich zugestanden werden müssen. So sollten „kleine Sparguthaben“ ohne die aufgelaufenen Zinsen erhalten bleiben, dgl. das Grundeinkommen überschießende Ruhegehaltsanteile
z. B. bis zum Zehnfachen des Grundeinkommens. Auf der anderen Seite blieben die ohne die aufgelaufenen Zinsen bestehenden Geldschulden der Bürger/Bürgerinnen erhalten und müssten abgetragen werden.

Durch die Einführung des Kaufkraftmodells würde den Bürgern aller Staaten, insbesondere den Entwicklungsländern geholfen, wobei sich die Höhe des vom Staat zu zahlenden Grundeinkommens an den Lebensverhältnissen der einzelnen Länder zu orientieren hätte.

Wie viel das Finanzamt für Grundeinkommen, Kredite an Bürger und Unternehmen sowie für laufende Ausgaben und für Investitionen des Staates ausgeben darf, wird von der Legislative (Parlament) festgelegt, wobei die Administrative (insbesondere der Bundesfinanzminister) und der Rechnungshof beratend zur Seite stehen. Die Kontrolle obliegt dem Rechnungshof, der in den Vollzug nicht eingebunden ist.

4. Resumee
Das  derzeitige Geld-/Wirtschaftssystem beutet Menschen, Ressourcen und die Natur aus.  Es ist für Kriege mit deren leidvollen Folgen, für Hunger und Elend ursächlich. Daher gehört es endlich abgeschafft. Die Zeit dafür ist reif und angesichts des Bankenskandals und der eingetretenen weltweiten Rezession günstig für die Umstellung auf ein menschenfreundlicheres Geld-/Wirtschaftssystem.

Um die Menschheit aus der sich anbahnenden schweren und außerordentlich einschneidenden Wirtschaftskrise herauszuführen, sollte möglichst schnell zu Gunsten des alternativen Geld-/Wirtschaftsmodells entschieden und dieses umgehend eingeführt werden.

Von dem Grundeinkommen für Alle profitieren vor allem Familien, Alleinerziehende und Ehepaare. Dies ist im Sinne der Familienpolitik.

Durch die eingeführte (Steuer-) Identifikationsnummer könnte relativ rasch mit der Einführung des Grundeinkommens begonnen werden.

Weltweit würden vor allem auch die Menschen in den Entwicklungsländern profitieren.

Das Kaufkraftmodell erlaubt allen Menschen ein Leben in Würde und macht damit Wanderbewegungen und Kriege, welche die Hochfinanz aus Geldgier initiiert, überflüssig.

Durch den Neuanfang mit dem Kaufkraftmodell ist der Crash für alle Bürger/Bürgerinnen (die gesamte Menschheit) relativ unproblematisch im Gegensatz zu einem Neuanfang mit dem herkömmlichen Geld-/Wirtschaftsmodell und die Wirtschaftskrise leicht zu überwinden!

Peter Neumann

Horrweiler, den 19.01.2009


[1] Deutsche Industriebank AG, hervorgegangen aus der Industriekreditbank AG und der Deutschen Industriebank, Tochter der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

[2] Siehe hierzu Petschow, Per Saldo – eine eigentlich selbstverständliche, aber dennoch absolut außergewöhnliche Studie über den Verbleib des Geldes, Internet unter Dr. Dieter Petschow

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geschrieben 1923 von Heinrich Färber in Wien

1. In der vom Monetarismus befreiten Wirtschaft wird jeder Schaffende bei mäßiger Arbeit glücklich leben können.

2. Es wird nicht nötig sein, dass Frauen und Kinder dem Erwerb nachgehen.
Die Frauen werden Mütter und Hausfrauen sein, die Kinder werden spielen und lernen; die Männer allein werden genügend schaffen für die ganze Familie.

3. Es wird keine Arbeitslosen geben; denn Arbeitsmangel ist in dieser Wirtschaft gänzlich ausgeschlossen.

4. Es wird keine Bettler geben; denn Arbeitsunfähige werden Staatsrenten und die, welche einen unverdienten Schaden erleiden, staatlichen Schadenersatz erhalten.

5. Es wird keine Nahrungssorgen geben; denn Geldknappheit, Absatzmangel und Wirtschaftskrisen sind in dieser Wirtschaft ganz unmöglich.

6. Es wird keine Geldheiraten geben. Es werden daher weniger Unverheiratete sein und weniger unglückliche Ehen.

7. Kein Weib wird gezwungen sein, sich der Prostitution preiszugeben.

8. Für Hass, Unduldsamkeit, Kriege und Verbrechen wird es dann keinen wirtschaftlichen Anlass geben.

9. Wucher, Spekulation, Ausbeutung und arbeitslose Renten gibt es in dieser Wirtschaft nicht.

10. Keine Klassenherrschaft, kein staatlicher Zwang, sonder volle Freiheit.
Jeder schafft, was, wie und wie lang er will; doch den Durchschnitt muss er leisten. Nicht äußere Gewalt, sondern das eigene Interesse und der Wille zum Leben werden ihn dazu zwingen, wie überhaupt alles in dieser Wirtschaft sich automatisch abwickeln wird.

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